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28.06.2001: UMTS-Anbieter sollen mehr auf Geschäftskunden setzen:

(xenico.com) - Die Mobilfunk-Anbieter setzen auf die falschen Kunden. Davon geht
zumindest die Unternehmensberatung Mummert und Partner aus. Nach den Ausgaben für
die UMTS-Lizenzen hätten die Anbieter noch immer die Privatkunden im Visier, obwohl
Umsatz kurzfristig nur mit Geschäftskunden erzielt werden könnte. Im mobilen Handel habe
der Geschäftskunden-Markt bereits 2000 fast 60 Prozent des Umsatzes (483 Millionen
Mark) ausgemacht. Hier sei eine «echte Marktlücke» zu schließen.

 

27.06.2001: UMTS-Verbrauchermesse in Köln:

(Yahoo) - Die Communicate, eine Messe für Telekommunikation und Internet, soll ihre Tore
Ende 2002 in Köln öffnen und den Verbrauchern den Einstieg ins UMTS-Zeitalter erleichtern.
Der genaue Termin hängt noch von der Markteinführung der UMTS-Handys ab. Partner der
geplanten Messe ist die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post.

 

26.06.2001: UMTS-Studie: E-Mail wird Killerapplikation:

(tecChannel.de) - Eine UMTS-Studie von Taylor Nelson Sofres (TNS) brachte überraschende
Ergebnisse. Demnach gehören nicht Multimedia-Anwendungen, sondern der Versand und
Empfang von E-Mails, News und Verkehrsinfos zu den bevorzugten UMTS-Diensten.

Am wenigsten populär sind der Studie zufolge interaktive Spiele und Gewinnspiele. Die
Marktforscher von TNS befragten für die Untersuchung 13.058 Mobilfunk- und Internetnutzer
in den USA und 12 europäischen Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Slowakei, Spanien, Tschechien).
Inhalt der Studie war unter anderem der Kenntnisstand über UMTS sowie das Interesse an
künftigen mobilen Sprach- und Datendiensten.

Im europäisch-amerikanischen Vergleich ist das Thema UMTS mit 88 Prozent in
Deutschland am bekanntesten. 44 Prozent der deutschen Mobiltelefonierer fühlen sich gut
informiert über die dritte Mobilfunkgeneration. Dagegen meinen nach den Ergebnisse von
TNS 86 Prozent der Briten, schlecht oder überhaupt nicht über UMTS informiert zu sein.
In Italien sind dies 77 Prozent. Im Hightech-Wunderland USA sieht das ganz anders aus.
Dort sind neun von zehn Bürgern eigenen Angaben zufolge über das Thema UMTS nur
unzureichend oder überhaupt nicht informiert.

Bei 41 Prozent der deutschen Handy-Besitzer ermittelte TNS ein wachsendes Interesse,
künftig Waren oder Dienstleistungen über ein UMTS-Mobiltelefon zu beziehen. Auf dem
ersten Platz liegt dabei die Buchung oder Reservierung von Eintrittskarten (79 Prozent). Es
folgen der Kauf von Büchern oder CDs (67 Prozent) sowie der Erwerb von Reisetickets (55
Prozent).

Laut Wolfgang Best von der deutschen TNS-Filiale geht es für die UMTS-Anbieter jetzt vor
allem darum, die Aufmerksamkeit für die neue Technik zu erhöhen und insbesondere deren
Vorzüge darzulegen: "Es bleibt eine Menge Arbeit zu leisten, um aufzuzeigen, dass das
mobile Internet mit UMTS etwas Neues und Innovatives ist." Genau darin liegt des Pudels
Kern. UMTS wird nur Erfolg haben, wenn die Unternehmen den Massenmarkt erreichen.
Daher müssen die Betreiber dem Verbraucher den Mehrwert des neuen Mobilfunkstandards
aufzeigen.

 

25.06.2001: NTT DoCoMo liefert 3G-Video-Handys aus:

(tecChannel.de) - Der japanische TK-Riese NTT DoCoMo wird am kommenden Montag im
Rahmen seines UMTS-Tests 1200 videofähige Handys ausliefern. Das teilte das
Unternehmen am heutigen Freitag mit.

Der japanische Mobilfunkbetreiber startete am 30. Mai den weltweit ersten öffentlichen Test
des neuen UMTS -Standards, der in Japan auf der Modulationstechnik W-CDMA basiert.
4500 User nehmen an dem Versuch teil. 1200 von ihnen erhalten nun mit einmonatiger
Verspätung das videofähige P2101V-Handy von Matsushita . Es ist mit einer kleinen
Videokamera ausgestattet und macht dadurch Bildtelefonie möglich.

Bereits im Test sind 1900 PC-Card-Mobiltelefone sowie 1400 Exemplare des N2001-Handys
von NEC . Letztere muss NTT DoCoMo jetzt aber wegen fehlenden USB -Supports
umtauschen. Wie berichtet , wurden die NEC-Handys mit einem Kabel ausgeliefert, mit
dem sich das Handy an den USB-Port eines PCs anschließen lässt. Auf diese Weise
sollten die PC-User Zugriff auf das 3G-Netzwerk des Unternehmens erhalten und Daten mit
Geschwindigkeiten bis zu 384 KBit/s über ihr Handy übertragen können. Nur: Die
Mobiltelefone unterstützen diese Funktion noch nicht.

Der Umtausch der Handys ist bereits die zweite Panne seit dem Beginn des
UMTS-Feldversuchs am 30. Mai. Bereits am zweiten Tag gab es Probleme mit dem
E-Mail-Service. Wegen eines Serverausfalls kamen von einem PC aus gesendete Mails 18
Stunden lang nicht bei den 3G-Handys an.

 

15.06.2001: Nur wenige Handybesitzer wollen höhere Gebühren für UMTS zahlen:

(dpa-AFX) - Die Mehrheit der privaten Besitzer von Mobiltelefonen ist nicht bereit, deutlich
höhere Gebühren für die UMTS-Telefonie zu bezahlen. Laut einer am Mittwoch vom
Beratungsunternehmen Gartner veröffentlichten Studie wollen 54% der Handytelefonierer
maximal 10-20% mehr als heute für Services der dritten Mobilfunk-Generation berappen.

"Viele Anbieter hoffen, die Preise um mindestens 50% anziehen zu können", heißt es in der
Studie. Doch nur 9% der Befragten seien bereit gewesen, zwischen 30% und 50% mehr zu
zahlen. Die Anbieter müssten weitaus mehr UMTS-Service anbieten, als bislang
angekündigt, folgert Gartner.

 

05.06.2001: Regulierungsbehörde ermöglicht UMTS-Kooperationen:

(dpa) - Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat grünes Licht für
Kooperationen beim Aufbau der UMTS-Netze gegeben. Die gültigen Lizenzbedingungen
müssten aber weiterhin eingehalten werden. Der Lizenzrahmen sei dafür flexibel genug,
sagte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth. Daher habe es für die egulierungsbehörde
keinen neuen Entscheidungsbedarf gegeben. Neben der gemeinsamen Nutzung von
Standorten und Antennen können die UMTS- Betreiber auch bestimmte Elemente beim
Netzzugang gemeinsam nutzen.

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